World Open Qualifiers

Nach einer 3 Stunden best of 5 Partie, ging ein trauriger Tag zu Ende.
Ich verlor das Match gegen Dermot Mc Glinchey und vergab zu viele Chancen.
Hatte sehr gutes Training in der letzten Woche, aber in meinem Spiel, ging einfach nichts von Anfang an.
Es war so anstrengend und als ich dann 3:2 auf Schwarz verloren habe, ging es mir nicht wirklich gut.

Den ersten Frame verlor ich deutlich, da ich den Tisch nicht verstanden habe, hatte zwei Chancen am Anfang und habe jeweils viel zu weit gestellt, weil die Tische in Gloucester einfach zu langsam sind.
Ich lief das ganze Match einem Rückstand hinterher lag 1:0 zurück 1:1, 1:2, 2:2.

Der letzte Frame war dann einfach nur eine Nervensache, wir verschossen beide so viele Bälle, dass es immer schlimmer wurde, man kann die Nerven nach einigen verschossenen Bällen nicht mehr kontrollieren. Ich lag 24 Punkte bei noch einer roten Kugel am Tisch zurück. Ich lochte aber unglaubliche Bälle bis Schwarz und verschoss dann eine einfach Schwarz vom Spot. Mein Körper hat so gezittert, dass ich gar nicht mehr wirklich Stoßen konnte. So ein Gefühl hatte ich bisher in meinem Leben noch nie.

Bin auch heute noch sehr enttäuscht über meine Niederlage, dass bedrückt mich doch sehr, dennoch schaue ich nach vorne, den Umzug nach Sheffield, wo es keine Probleme mehr gibt, wenn ich an den Turniertisch komme und auch ich mich allgemein wohler fühle.

Ab dem 31 September werden wir(Igor und ich) dort sein und  trainieren.

Ich werde auch bis Fürth meinen neuen Cue wechseln. Ich komme nicht so sehr zurecht, wie ich es gerne hätte.

euer

Patrick




Shanghai Qualifiers und PTC 3

 

Shanghai Masters Qualifiers 2. August.

 

Endlich war es soweit, dass erste richtige Main Tour Event fand statt. Es waren aufregende Tage zuvor, denn mein Cue ging am Düsseldorfer Flughafen verloren. Der Cue wurde anscheinend gescannt, so dass ihn wohl jemand direkt vom Band genommen hat. Für mich hieß das schnellst möglich einen neuen Cue zu besorgen, damit ich an den Matches teilnehmen konnte. Zum Glück hatte Thomas Hein noch ein neues Stamfordcue in Oberhausen. Ich machte ein paar Stöße damit und es gefiel mir gut. Es war natürlich ein großer Unterschied zu meinem altem Cue, aber das Spielgefühl war zufriedenstellend. Nach einigen Gesprächen zum Aufbau meiner mentalen Einstellungen, ging es direkt zu den Shanghai Masters.

 

Mit neuem Cue und hochmotiviert, startete ich erfolgreich in die erste Runde. Ich gewann gegen Simon Bedford mit 5:2. Im ersten Frame legte ich direkt mit einer 61 vor und ging somit 1:0 in Führung. Den zweiten Frame holte er sich schnell mit Breaks von 50 und 40. Frame 3 dauerte 50 Minuten, bevor ich ihn auf die letzte Rote gewann. Bedford glich wieder zum 2:2 aus, da ich eine sehr leichte Pinke zum 3:1 vergab. Die zwei folgenden Frames entschied ich jeweils für mich auf Blau und zog mit 4:2 voraus. Natürlich spielte auch ein wenig Glück mit. Den letzten Frame war ich wieder sehr konzentriert und spielte eine 71 zum Match-Gewinn.

Das war ein großer Erfolg für mich und wichtige Punkte im Kampf um eine gute Platzierung in der Maintour.

 

Am nächsten Abend ging es gegen Joe Delany. Ich spielte leider nicht so gut wie am Vortag und verlor deshalb mit 5:2. Den ersten Frame entschied er knapp für sich. Den zweiten Frame holte ich mir sehr schnell mit kleineren Breaks.

Delany kam immer besser ins Spiel und vollbrachte einen Break von 74 zum 2:1. Ich ließ mich nicht demotivieren und konterte mit einer 87 zum 2:2. Nach der Midsession verlor ich den Faden und vergab einige gute Chancen. Er flukte die Braune beim Stand von 2:2 und ging dadurch mit 3:2 in Führung. Auch der nächste Frame ging wieder auf die Farben, so dass ich auf Braun verlor. Den siebten Frame verlor ich dann auf Pink, nachdem ich auf Gelb noch mit 9 Punkten führte.

Insgesamt wäre für mich sicher mehr drin gewesen, aber es ist trotzdem ein gutes Ergebnis mit einem neuen Cue. Teilweise hatte ich noch große Schwierigkeiten. Ich verschoss viele Bälle und mein Saftey-Spiel war mit diesem Cue nicht so gut wie mit meinem Alten. Mit ein wenig Training ist das aber schnell aufgeholt.

 

Es waren nur zweieinhalb Tage Pause, bevor es mit PTC 3 weiterging. Leider gibt es keine Möglichkeit in Sheffield zu trainieren, so dass ich die Spiele einfach auf mich zukommen ließ.

 

PTC 3 6.-8. August.

 

In meinem ersten Spiel ging es gegen Jimmy Robertson, der in dem Provisional Ranking noch in den Top 64 geführt ist.

Ich startete sehr gut und holte mir den ersten Frame, dank eines Breaks von 45 und einer 38. Dann verlor ich den Faden, machte viele Fehler, so dass er ein leichtes Spiel hatte. Er holte sich die nächsten drei Frames. Ich verlor dabei Frame 4 noch knapp auf Pink. Er flukte Gelb und räumte bis Pink ab. Somit musste ich einem 1:3 Rückstand hinterher rennen. Ich habe mir dann gesagt, dass ich keine Angst haben brauche? Wenn ich Angst habe zu verlieren, dann verliere ich mit Sicherheit. Daraufhin erkämpfte ich mir Frame 5 auf die Farben sowie Frame 6 und einen Decider. Im Decider war ich sehr konzentriert und spielte ein Break von 65. Er hatte noch seine Chance mit einer langen Roten, womit er mich in einen Snooker legen konnte, press hinter grün. In dem Moment war ich machtlos. Ich habe hit and hope gespielt und hatte sehr viel Glück. Er versuchte einen schwierigen Ball, verschoss ihn und ermöglichte mir eine leichte Chance. Somit drehte ich diese Partie noch um, gewann, und erkämpfte mir ein Match gegen Peter Ebdon.

 

Nur ein paar Stunden später, ging es endlich los. Ich freute mich wirklich sehr gegen den Ex-Weltmeister und Nummer 18 der Provisional Ranking zu spielen.

Ich war sehr konzentriert und holte mir Frame 1 mit einem Break von 50 Punkten. Auch Frame 2 gewann ich mit einem sehr schweren Break von 79 Punkten.

Die nächsten zwei Frames legte er jeweils vor und spielte Breaks von 50 und 59. In beiden Frames spielte ich noch ein Break über 30, verlor aber beide am Ende. Somit war wieder alles offen. Frame 5 holte ich mir mit zwei kleineren Breaks und ging mit 3:2 in Führung. Frame 6 gewann ich nach einem langen und harten Fight mit 4:2. Ein super Erfolg!

 

Nun ging es gegen meinen Kollegen und besten Freund Igor, mit dem ich schon in Deutschland ein Jahr zusammengewohnt habe. Das Match war sehr gut. Ich spielte wieder sehr locker und konzentriert. Das Glück lag aber extrem auf der anderen Seite. Ich machte kaum Fehler, aber Igor hatte zwei sehr gute Flukes, die ihm Frame 1 und 2 sicherten. Anstatt einer Führung, lag ich somit mit 2:0 zurück. Frame 3 zeigte Ähnliches auf. Er spielte einen Break von 41 Punkten und verschoss bei offenem Bild. Es lief eine Rote 10cm vor das Eckloch von Gelb und blieb dort liegen. Die Weiße lief genau press an Gelb von der anderen Seite, dass ich keine Möglichkeit mehr hatte. Ich spielte aber eine sehr gute Safety und bekam eine andere Chance. Ich lochte eine Rote sehr schwer in die Mitte, hatte aber einen Kick, so dass Weiß viel zu kurz wurde. Ich spielte einen sehr guten Safe, aber Igor spielte ein sehr schwere Rote in die Mitte und räumte mit 0:3 ab. Alle Frames waren sehr knapp, so dass das Ergebnis auch besser ausgehen hätte können. Ich fühlte mich immer noch sehr gut und hatte keine Angst. Igor legte aber direkt mit einem Break von 41 Punkten los. Diesmal verschoss er, so dass ich meine Chance bekam. Ich nutzte diese mit einer 56 und snookerte ihn auf die letzte Rote. Er spielte über Vorbande und lochte noch die Rote. Ich hebte nur meine Arme in die Luft und wusste nicht was ich tun sollte. Es tat ihm so leid, dass hat man ihm auch angemerkt. Er verschoss die komplette Stellung auf Gelb. Es ging ein wenig hin und her. Er ließ mir irgendwann einen Longpot liegen. Ich lochte Gelb mit Rückläufer über den halben Tisch und stellte auf Grün. Lochte Grün, Braun und Blau kurz darauf und verkürzte somit auf 1:3. Im Frame 5 ging es weiter wie zuvor. Igor spielte eine Rote, die wahrscheinlich sonst kein Anderer spielen würde. Lochte sie aber perfekt durch alle Roten und landete sehr glücklich auf Schwarz. So viele „Sorry“ von einer Person habe ich selten in einem Spiel gehört.

Daraufhin spielte er eine 59 und gewann am Ende mit 4:1. Es war sehr Schade, da ich sehr gut gespielt habe und einfach das Glück nicht auf meiner Seite hatte. Aber man kann aus diesen Matches nur Gutes entnehmen. Es geht wieder aufwärts. Die Formkurve zeigt nach oben!

 

In einer Woche vom 14.-16. August geht es schon wieder weiter.

Dort wartet wieder ein sehr schwerer Gegner mit Marc Davis auf mich, der gerade das Halbfinale des PTC3-Events erreichte. Sollte ich gewinnen, geht es wohl gegen den Finalisten Jack Lisowski.

 

Drückt mir die Daumen.

 

Euer Patrick

 

 

 




12-24 Juli

 

12-14 Juli

zurück von PTC 2. Nun heißt es wieder nach vorne schauen. Am 15 Juli findet ja Thailand 6 reds statt. Deshalb trainierten Igor und ich die Woche die meiste Zeit nur das Spiel mit 6 roten.

Wir haben etliche Sätze gespielt best of 9 und haben nach einer Weile schon festgestellt, dass es ein komplett anderes Spiel ist. Wenn man einen Fehler macht, kann es vorbei sein und das steigert Die Konzentration ungemein, weil man einfach keinen Fehler begehen will. Bei 6 roten ist das Longpotting und das Safteyspiel enorm wichtig. Breakbuilding braucht man so gut wie gar nicht mehr, da die roten meist immer offen sind. Wir habe 30 Sätze gespielt und es ging genau 15:15 aus

und unglaublicherweise 98:98 Frames :) nach drei Tagen macht das Spiel mit 6 roten nicht mehr so viel Spaß wie das Spiel mit den 15 roten ist. Jeder Snookerspieler will doch lieber Breaks machen, Breakbuilding etc. Mir macht das Spiel mit 15 roten deffenetiv mehr Spaß, aber bei 6 roten stehen die Chancen natürlich viel besser gegen die Top Leute zu bestehen.

Igor und ich freuten uns natürlich dennoch auf das Turnier in Thailand.

 

16 Juli.

Heute ging es los und wir fuhren schon um 6 Uhr Morgens zum Flughafen. Etwa gegen 8 Uhr checkten wir ein und unser Flug ging dann um 11 Uhr endlich los. Wir flogen 6:30 Minuten zuerst nach Doha. Da wir Verspätung hatten musste alles ziemlich schnell gehen, da unser Flug schon 30 Minuten später losging.

Aber es ging alles gut und saßen letzendlich im Flieger nach Bangkok. Nochmal 6:30 Minuten.

Wir kamen um 9 Uhr an in Thailand. Wurden sehr freundlich begrüßt und dann zum Hotel gefahren, dass etwa 45 Minuten weg lag. Wir kamen dann im Hotel an und checkten ein. Wir hatten uns vorgenommen nicht zu schlafen, aber wir waren so kaputt, dass es nicht anders ging. Wir wachten beide etwa 7-8 Stunden später auf und es war schon 19:00 Uhr. Sind dann nur noch essen gegangen und haben nichts weiter mehr unternommen. Natürlich konnten wir vor 5-6 Uhr morgens nicht schlafen.

 

17 Juli.

Um 8 Uhr Morgens sind wir schon wieder aufgewacht und sind zum Frühstücken. Es war wirklich ein fantastisches Frühstück. Sehr viel Auswahl und ganz anders als in anderen Ländern. Da schon am morgen warm gegessen wird.

Als wir fertig waren mit dem Frühstück sind wir wieder ins Zimmer und haben uns „kurz“ hingelegt. Es war auf einmal wieder 5-6 Stunden später.

Der Körper war einfach so kaputt, man kann sich das selber gar nicht so vorstellen vorher, aber es ist wirklich extrem. Gut das wir so früh angereist waren, denn das Turnier begann erst am 19 Juli.

Am Abend sind wir noch zu einem Geschäft gelaufen um trinken und Essen zu kaufen.

Dann fing das gleich Spiel bis morgens um 5-6 Uhr wieder an.

 

18 Juli

nach einer weiter kurzen Nacht, gingen wir um 9 Uhr wieder Frühstücken. Danach sind wir nicht zurück ins Bett sondern sind zum trainieren gegangen. Man konnte im Hotel an 4 Tischen trainieren. Leider konnte man sich immer nur für eine Stunde eintragen, dass zweimal am Tag.

Nach unserer ersten Stunde sind wir wieder zum Geschäft gegangen um eine Simkarte zu kaufen.

Da ich einen guten Freund in Bangkok Wir sind ein wenig in der Stadt herum gefahren und er hat uns ein paar schöne Stellen in Bangkok gezeigt. Gegen 5:30 kamen wir schon wieder zum Hotel zurück, da die Opening Ceremony um 18 Uhr begann. Es war wie immer das gleiche, Vorstellung der Spieler, etwas zu Essen und ein wenig Show :) gegen etwa 21 Uhr war es fertig und wir gingen dann auch schon zu Bett, da wir sehr müde waren.

 

19 Juli.

Um 10 Uhr Morgens ging es für mich schon los. Gleich ein sehr wichtiges Spiel gegen den Thailänder. Wir taten uns beide schwer. Der Tisch war sehr schwierig zu verstehen. Das Tuch war sehr langsam und die Banden waren aber so schnell, dass man sich ununterbrochen verstellte. Jeder Spieler hat sich nach den Matches beschwert, denn ich glaube so etwas hat noch nie jemand gesehen.

Man könnte es so ausdrücken, wenn der Ball mit einer Geschwindigkeit von 20 kmh in die Bande ging, kam er mit 50 kmh wieder aus der Bande raus. Es war wirklich schwer dort zurechtzukommen. Ich lag 3:0 zurück, den ersten verlor ich sehr unglücklich. War etwa 20 Punkte vor und legte einen Snooker. Er traf den Snooker zuerst nicht und ich gab ihm ein Miss. Er traf wieder nicht, aber der Weiße lief über 4 Banden und traf die rote und snookerte mich perfekt hinter Schwarz :)) er musste grinsen. Ich natürlich auch :) ich traf den roten, legte ihm eine Chance hin und er räumte ab bis Schwarz. Den zweiten und dritten Frame hatte ich kaum eine Chance und lag somit mit 3:0 hinten. Dann bekam ich zwei drei Chancen und kam schnell wieder auf 2:3 heran.

Im sechsten Frame bekam ich wieder eine Chance, aber jetzt kam noch der andere schwierige Teil des Tisches. Man konnte nie leicht spielen, da die Tische so krumm waren. Es kostet mich den sechsten Frame, da ich rs bis dahin noch nicht wusste :) die rote lag im Loch und ich wollte sie nur lang rein rollen um auf Schwarz zu stellen. Ich traf die rote nicht einmal, weil der Tisch so viel abfiel. Das hieß dann, dass ich 4:2 hinten lag. Im letzten Frame misslang mir eine Saftey, dass er sofort ausnützte zum 5:2. Kein guter Start ins Turnier, aber es folgten ja noch viele Matches.

Am Abend ging es dann noch gegen Alfie Burden. Ich spielte sehr gut und konzentriert und holte mir den ersten Frame direkt mit einer 66. Den zweiten und dritten Frame sicherte ich mir auch sicher. Den vierten Frame legte ich wieder mit 36 Punkten vor. Er brauchte einen Snooker. Er legte mir aber etwa 5 perfekte Snooker und ich kam aus allen bis auf den letzten raus. Er schoss den Tisch leer zum 1:3. Es beunruhigte mich aber nicht und holte mir den nächsten Frame wieder sicher zum 4:1. Dann holte er sich die nächsten zwei Frames bevor ich zum 5:3 eine 65 machte.

 

 

20 Juli

 

Jeder Tag begann wie immer. Frühstücken und wieder zurück ins zimmer erstmal. Igor musste heute zweimal spielen und ich nur um 8 Uhr Abends gegen Joe Perry. I ging dann eine Stunde trainieren, bevor Igor sein erstes Spiel anfing. Es dauerte gnadenlose 2:30 und es stand 4:3 für Glen Wilkinson.

 

Wir gingen derzeit aufs zimmer, bevor er gleich sein Match beenden musste.

Er verlor dann 5:3 und musste direkt wieder spielen und verlor auch dieses Match.

Für mich ging es dann auch schon bald los.

Das Match startete wieder gut und ich ging mit 1:0 in Führung. Den zweiten Frame verlor ich wieder rum zum 1:1. Den dritten sicherte ich mir wieder sicher zum 2:1.

Er holte sich den nächsten wieder deutlich zum 2:2. Beim 2:2 bin ich 25 Punkte vorne auf die letzte rote und dachte ich brauche nur noch rot, weil ich 29 Punkte auf dem Scoreboard hatte, aber ich nicht mehr wusste das Joe Perry 4 Punkte hat. Somit war in meinem Kopf nur rot lochen und ich verschoss sie. Perry räumte den Tisch leer. Danach ging es schnell, ein zwei kleine Fehler und das Match endete für ihn mit 5:2. Da hätte mehr gehen müssen, da ich den fünften Frame verschenkt habe.

 

21 Juli.

 

Heute war ein wichtiger Tag und direkt nach dem Frühstück ging es gegen Michael Holt. Das Spiel war sehr spannend und gut. Er legte mit 1:0 vor bevor ich zum 1:1 ausglich. Er holte sich den nächsten Frame wieder, bevor ich wieder zum 2:2 ausglich. Dann spielte er zwei sehr gute Frames zum 4:2. Ich gab nicht auf und holte mir die nächsten zwei Frames zum 4:4. Im Decider bin ich bei einem Break von 25 und habe eine sehr dünne Schwarze auf die Ecke. Ich entschied mich sie zu spielen, denn die vorletzte rote lag im Loch. Hieß wenn ich schwarz potte habe ich zu 80% gewonnen, wenn ich verschieße wohl zu 80% verloren. Ich verschoss sie nur minimal und sie blieb genau im Loch liegen. Er nutzte die Chance Konsequent und räumte den Tisch leer.

 

Ich hatte dennoch noch meine Chance und musste noch gegen den Ägypter ran. Das Match musste ich mit 5:3 gewinnen um weiter zu kommen.

Der Ägypter verlor bisher alles und man konnte auch sehen das er nicht wirklich gut war.

 

Aber er spielte das Spiel seines Lebens gegen mich. Ich ging mit 1:0 in Führung und er verschoss mindestens 5 leichte Bälle dabei. Dachte es würde sehr leicht werden. Im zweiten Frame verschoss ich einen Longpot und er schoss das Brett mit 73 leer.

Ich bekam Angst, ich hätte ihm eine 73 Break nicht mal mit 15 roten zugetraut :)

Ich holte mir aber wieder den nächsten Frame zum 2:1. Ab dann hatte ich nicht mehr viele Chance. Er lochte einfach alles und ließ nie was liegen. Ich verlor das Spiel mit 5:2. bei 4:2 war ich sicher schon draußen, lag aber noch mit 26 Punkten vorne auf gelb. Er schoss sechs 10% Stöße am Stück rein und holte sich den Frame. Es war einfach nur traurig :) aber was soll man da machen.

Jetzt hieß es wohl Urlaub.

 

Vom 22-24 Juli verbrachten wir die Zeit mit Bangkok anzuschauen, zu shoppen und das Restaurant meines Freundes zu besuchen. Es war eine schöne Zeit, Thailand ist Land wo man auf jeden fall mal Urlaub machen sollte.

 

Bis zum nächsten mal :)

 

eurer Patrick

 

 

 

 

 

 




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